Allgemeine Geschäftsbedingungen Tahiti-Reisen

Diese allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen regeln die Rechtsbeziehungen zwischen Travel Agency Huber (im Folgenden Tahiti-Reisen genannt) und dem Reisenden (im Folgenden auch “Reisenden” genannt) für Reisen, die von Tahiti-Reisen veranstaltet werden oder für sonstige von Tahiti-Reisen angebotenen Leistungen.

1) Abschluss des Reisevertrages

Das verbindliche Angebot auf Abschluss des Reisevertrages erfolgt mit der Reiseanmeldung an Tahiti-Reisen. Die Anmeldung  kann schriftlich, fernmündlich oder in elektronischer Form erfolgen. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch Tahiti-Reisen zustande. Die Annahme bedarf keiner bestimmten Form. Vermittelt Tahiti-Reisen ausdrücklich im fremden Namen nur einzelne Reiseleistungen, z. B. Linien- oder Charterflüge zu Sondertarifen, Fährtransporte, Mietwagen usw. oder Reiseprogramme fremder Veranstalter, so richtet sich das Zustandekommen des Vertrages und dessen Inhalt nach den jeweiligen Bedingungen des fremden Vertragspartners des Reisenden. Diese werden bei Vertragsschluss vorgelegt bzw. stehen auf Anforderung zur Verfügung. Die im Zusammenhang mit der Reise erfassten Daten der Reiseteilnehmer werden ausschließlich zur Durchführung der Reise und zur Kundenbetreuung verwendet.

2) Zahlung des Reisepreises

Tahiti-Reisen wird dem Reisenden bei oder unverzüglich nach Vertragsabschluß die Reisebestätigung aushändigen. Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen nur mit einer Absicherung der Kundengelder erfolgen (Tahiti-Reisen ist Mitglied der Swiss Travel Security). Mit Übergabe der Buchungsbestätigung und der Bestätigung der Kundengeldabsicherung werden 10% des Reisepreises fällig, mindestens Euro 50, maximal jedoch Euro 250 pro Person. Bei Buchungen von internationalen Flugtickets wird das Flugticket unmittelbar nach dem Eingang dessen Betrages auf das Konto von Tahiti-Reisen ausgestellt (Leistungen eines fremden Veranstalters). Die Anzahlung ist spätestens 10 Tage nach Erhalt der Reisebestätigung fällig (per Überweisung). Die Restzahlung muss spätestens 30 Tage vor Reiseantritt vollständig auf dem Konto von Tahiti-Reisen eingegangen sein, sofern die Reise nicht mehr aus den in Ziffern 6.1) oder 6.2) genannten Gründen abgesagt werden kann. Die Reiseunterlagen erhält der Reisegast nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises unverzüglich ausgehändigt. Ist der fällige Reisepreis bis zum vertraglich vereinbarten Reisetermin nicht vollständig bezahlt, wird Tahiti-Reisen von der Leistungspflicht frei und kann vom Kunden die entsprechenden Rücktrittskosten verlangen. Bei Buchungen kürzer als 30 Tage vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig.

3) Reiseleistungen

Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich ausschließlich aus der Reisebestätigung und der Leistungsbeschreibung der jeweiligen Reise. Tahiti-Reisen behält sich jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der beschriebenen Leistungen zu erklären, über die der Reisende vor Buchung informiert wird.

4) Leistungs- und Preisänderungen

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die von Tahiti-Reisen nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die  Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Tahiti-Reisen ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

Tahiti-Reisen behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall einer Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen (z. B. Flughafengebühren/-steuern, Treibstoffkosten, Neuerhebung oder Änderung von Steuern, behördlichen Tarifen oder Änderung des für die betreffende Reise geltenden Devisenwechselkurses) in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als vier Monate liegen. Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat Tahiti-Reisen den Reisenden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen ab dem 30. Tag vor Reiseantritt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn Tahiti-Reisen in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich und schriftlich nach der Erklärung von Tahiti-Reisen über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

5) Rücktritt durch den Kunden, Umbuchungen, Ersatzpersonen

5.1) Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei Tahiti-Reisen. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann Tahiti-Reisen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen. Tahiti-Reisen kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren. Der Nachweis eines geringeren oder keinen Schadens bleibt dem Reisenden vorbehalten.

Wir empfehlen, derartige Risiken durch eine Annullierungskostenversicherung abzudecken.

Pauschalierte Reiserücktrittskosten pro Person (ohne Kreuzfahrten):

60. Tag bis 45. Tag vor Reisebeginn:  20 %

44. Tag bis 30. Tag  vor Reisebeginn:  30 %

29. Tag bis 15. Tag vor Reisebeginn:  40 %

14. Tag bis   8. Tag vor Reisebeginn:  50 %

ab 7. Tag vor Reisebeginn:  65%

Am Tag der Reise oder bei Nichtantritt der Reise 90 %.

Pauschalierte Reiserücktrittskosten pro Person (bei Yachtchartern und Kreuzfahrten):

45. Tag bis 60. Tag  vor Reisebeginn:  35 %

30. Tag bis 44. Tag vor Reisebeginn:  66 %

ab 29. Tag vor Reisebeginn:  100 %

Rücktrittsgebühren sind auch dann zu zahlen, wenn sich ein Reiseteilnehmer nicht rechtzeitig zu den in den Reisedokumenten bekannt gegebenen Zeiten am jeweiligen Abflughafen oder Abreiseort einfindet, wenn die Reise wegen Fehlens der Reisedokumente wie z. B. Reisepass, notwendiger Visa, nicht angetreten wird.

5.2) Änderungen/Umbuchungen: Werden auf Wunsch des Kunden nach Buchung der Reise Änderungen wie z.B. Änderung des Reisetermins, des Reiseziels, der Unterkunft oder Beförderungsart (Umbuchung) vorgenommen, so ist Tahiti-Reisen berechtigt, bis 30 Tage vor Reiseantritt eine Umbuchungsgebühr von Euro 70 pro Kunde zu erheben. Im Falle dass Tahiti-Reisen nachweist, selbst höheren Umbuchungsgebühren seiner Leistungsträger ausgesetzt zu sein, kann er Umbuchungsgebühren in dieser Höhe erheben. Jede Umbuchung bedarf der schriftlichen Bestätigung von Tahiti-Reisen. Nach dem 30. Tag vor Reiseantritt sind Umbuchungswünsche, sofern eine Durchführung überhaupt möglich ist, nur als Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Ziffer 5.1. und gleichzeitiger Neuanmeldung möglich. Dies gilt nicht für Umbuchungswünsche mit geringfügig verbundenen Kosten.

5.3) Ersatzpersonen: Bis zum Reiseantritt kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Bei Flug-Pauschalreisen mit Linienflügen kann der Veranstalter dem Eintritt des Dritten auch widersprechen, wenn die Fluggesellschaft eine Änderung der gebuchten Flüge ablehnt. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende Tahiti-Reisen als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

5.4) Im Falle eines Rücktritts kann Tahiti-Reisen vom Kunden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen.

6) Rücktritt und Kündigung durch den  Tahiti-Reisen

Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

6.1) Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung von Tahiti-Reisen nachhaltig stört oder sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Mit der Kündigung behält Tahiti-Reisen den Anspruch auf den Gesamtreisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihn von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

6.2) Vermittelt Tahiti-Reisen lediglich eine Reise oder Reiseleistung eines anderen Veranstalters und ist dies in der Reiseausschreibung und im Reisevertrag deutlich herausgestellt, so kann der andere Reiseveranstalter das Recht auf Rücktritt in gleicher Weise ausüben.

7) Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluß nicht voraussehbarer höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Unruhen, Krieg) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl Tahiti-Reisen als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Tahiti-Reisen kann seine Kündigung auch durch seine örtlichen Vertreter erklären lassen; diese sind zur Erklärung der Kündigung bevollmächtigt. Wird der Vertrag gekündigt, so kann Tahiti-Reisen für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist Tahiti-Reisen verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind vom Kunden und Tahiti-Reisen je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

8) Haftung von Tahiti-Reisen

8.1. Unsere Haftung für die vereinbarten Reiseleistungen richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften des Reisevertragsrechts.

8.2. Die vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, so weit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder allein darauf beruht, dass für den entstandenen Schaden ein von uns eingesetzter Leistungsträger verantwortlich ist. Haftungseinschränkende oder haftungsausschließende gesetzliche Vorschriften, die auf internationalen Übereinkommen beruhen, und auf die sich ein von uns eingesetzter Leistungsträger beruhen kann, wie das Warschauer Abkommen zur Vereinheitlichung des Luftverkehrs oder das Seerecht,  gelten auch zu unseren Gunsten.

8.3. Für Schadensersatzansprüche aus von uns schuldhaft begangener unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von uns beruhen und keine Körperschäden sind, wird eine Haftungsbeschränkung je Person und Reise von 4.100 Euro vereinbart.  Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Wir empfehlen, derartige Risiken durch eine Versicherung abzudecken.


9) Gewährleistung

Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Tahiti-Reisen kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Tahiti-Reisen kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt. Das Abhilfeverlangen ist an den Reiseveranstalter selbst oder die von ihm in den Reiseunterlagen (Voucher) genannten örtlichen Agenturen zu richten. Dem Kunden wird aus Beweisgründen empfohlen, das Abhilfeverlangen schriftlich abzufassen und sich im Falle der persönlichen Übergabe den Empfang quittieren zu lassen.

10) Haftungsbeschränkung

Tahiti-Reisen haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Ausflüge, Rundflüge, Besuch von Veranstaltungen, Theater- und ähnlichen Aufführungen, Ausstellungen usw.) und die in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden. Er haftet nicht für die Leistungserbringung selbst.

Tahiti-Reisen übernimmt keine Haftung für die Sicherheit des Kunden und dessen Eigentum im Zielgebiet, sowie bei Freizeit- und Sportaktivitäten, die ausschließlich im Ermessen des Kunden liegen, so dass dieser für Unfälle und Folgeschäden alleine verantwortlich ist.

Nicht von Tahiti-Reisen verfasste Texte, wie Hotel-, Orts- und Landesbeschreib, haben nur einen unverbindlichen Informationscharakter, wobei deren Inhalt von Tahiti-Reisen weder gewährleistet noch geprüft wird. Von der Leistungsbeschreibung abweichende Vereinbarungen und zusätzliche Buchungen bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung durch den Veranstalter.

11) Mitwirkungspflicht des Kunden

Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Er ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich Tahiti-Reisen, der örtlichen Reiseleitung oder der vom Reiseveranstalter in den Reiseunterlagen (Voucher) benannten beauftragten Personen zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern diese möglich ist. Unterlässt es der Kunde schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

12) Anerkenntnis- und Abtretungsverbot

Reiseleiter bzw. örtliche Vertretungen von Tahiti-Reisen sind nicht befugt oder bevollmächtigt, Ansprüche des Kunden mit Wirkung für den Veranstalter anzuerkennen. Eine Abtretung von Ansprüchen des Kunden gegen den Veranstalter an Dritte ist ausgeschlossen, ebenso die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen des Kunden durch Dritte im eigenen Namen.

13) Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monat nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber Tahiti-Reise schriftlich geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der frist verhindert war. Ansprüche des Reisenden verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder Tahiti-Reise die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

14) Pass-, Visa- Gesundheitsvorschriften

Tahiti-Reisen steht dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderung vor Reiseantritt zu unterrichten. Diese Informationen gelten für Reisende, bei denen keine besonderen Verhältnisse gegeben sind (z. B. Doppelstaatsbürgerschaft, Staatenlosigkeit).

Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation von Tahiti-Reisen bedingt sind. Dem Reiseteilnehmer wird nahe gelegt, selbst die Nachrichtenmedien bzw. Reisehinweise des Auswärtigen Amtes wegen plötzlich auftretender Änderungen der Bestimmungen in seinem Reiseland zu verfolgen, um sich frühzeitig auf die geänderten Umstände einstellen zu können.

15) Versicherungen

Gegen die in Ziffer 5) geregelte Rücktrittsentschädigung sowie gegen zusätzliche Rückreisekosten bei Reiseabbruch wird dem Reisenden eine der folgenden Versicherungen von ELIVA empfohlen:

Reiseversicherungs-Pass weltweit:
Assistance Welt: Organisation und Bezahlung notwendiger Rückreisen aus dem Ausland an den Wohnort durch die Nothilfe-Zentrale von ELVIA.
Reisegepäck: Vergütung der mitgeführten, persönlichen Sachen bei Diebstahl, Beschädigung oder Zerstörung. Bei Einzelpersonen bis EUR 1500, bei Familien bis EUR 3250.
Wiederholungsreise: Bezahlung bis EUR 7500 für erkrankter oder verletzter Personen. Damit Sie Ihre Reise später nachholen können.
Als Ergänzung empfehlen wir die Annullierungskosten-Versicherung.

Annullierungskosten:
Übernahme der Annullierungskosten von gebuchten Arrangements, Transportmitteln bei Krankheit, Unfall und Tod sowie bei schweren Sachschäden am Eigentum zu Hause.

Annullierungskosten / Assistance weltweit:
Organisation und Bezahlung notwendiger Rückreisen aus dem Ausland an den Wohnort durch die Nothilfe-Zentrale von ELVIA.

16) Rückbestätigung von Rückflügen

Die Gestaltung des Flugplanes und dessen Einhaltung liegen im Wesentlichen im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaften und der staatlichen Koordinierungsbehörden. Kurzfristige Änderungen der Flugzeiten, der Streckenführung und des Fluggerätes sind teilweise nicht vermeidbar. Die Reiseteilnehmer sind daher verpflichtet, sich vor Rückflug direkt bei der Fluggesellschaft über den genauen Zeitpunkt des Rückfluges zu informieren und den Rückflug bestätigen zu lassen. Im Übrigen wird hierzu auf die diesbezüglichen ausdrücklichen Hinweise in den Reiseunterlagen hingewiesen.

17) Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.

18) Gerichtsstand

Es gilt schweizerisches Recht.

Veranstalter:
Travel Agency Huber
Gellerstrasse 93, 8222 Beringen, Schweiz

Kundengeldabsicherung:
Tahiti-Reisen ist Mitglieder der Swiss Travel Security (STS), welcher gemäss Bundesgesetz über Pauschalreisen die einbezahlten Kundengelder absichert.  Der STS garantiert den Reisenden von Tahiti-Reisen für den Fall dessen Zahlungsunfähigkeit oder des Konkurses/Nachlassvertrages die Erstattung aller bezahlten Beträge und die Rückreise des Reisenden für die im voraus gebuchten und bezahlten Reisen (inkl. Flugreise). http://www.star.ch/d/sts






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