Sehenswürdigkeiten auf Tahiti
Inselportrait
Tahiti ist eine Gebirgsinsel, die vom 2241 m hohen Bergs Orohena beherrscht und von den berühmten Kulissen des Bergs Aorai (2066 m), des von Dumont d'Urville benannten Diadème (1321 m) sowie des Bergs Marau (1493 m) flankiert wird. Die an der nordwestlichen Küste gelegene Hauptstadt Papeete verfügt über eine durch den Korallengürtel geschützte Hafenanlage. Das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes erstreckt sich über einen schmalen Küstenstreifen und über die Berghänge im Norden und Westen der Insel.
Die große Halbinsel Tahiti Nui ist kugelrund und massiv, durchzogen von tiefen Tälern. Sie ist mit der kleinen, gleichermaßen bergigen Halbinsel Tahiti Iti durch den engen Isthmus von Taravao verbunden. Dem interessierten Besucher bietet das Gebirge zauberhafte, abwechselnd in Licht und Schatten getauchte Wanderungen in wilden Tälern voller Riesenfarne und imposanter Wasserfälle sowie die Entdeckung geheimnisvoller Höhlen und sagenumwobener, archäologischer Fundstellen. Das Hochtal Papenoo, das zum Pass Maroto und zum Kratersee Vaihrira führt, wo es Ohrenaale gibt, oder das Naturschutzgebiet Fenua ai'here mit den auf der Halbinsel gelegenen Küstenklippen Pari, werden Wanderer und die Liebhaber wilder, unberührter Natur begeistern.
Das felsige Küstengebiet im Osten der Insel hält spektakuläre Landschaften aber auch lange Strände mit schwarzem Basaltsand bereit, mit Wellengängen, die zum Surfen wie geschaffen sind. Die kurvenreiche Küstenstraße führt an üppigen Gärten mit Hibiskushecken, auti (Keulenlilen, auch Cordylines genannt), Bougainvilliers oder Paradiesvögeln vorbei, zuweilen beschattet von majestätischen Brotbäumen, deren Früchte in der Geschichte der Meuterer der Bounty eine entscheidende Rolle spielen.
Sehenswürdigkeiten
Das Grab des letzten Königs der Pomare-Dynastie.
Das Haus von James Norman Hall. Es erinnert an die große Zeit im Leben dieses Helden des Ersten Weltkriegs, Abenteurers, Dichters und bedeutenden Schriftstellers der zeitgenössischen amerikanischen Literatur (ein vollständiger zweisprachiger Führer liegt vor und einzelne Führungen können nach Terminabsprache organisiert werden).
Der Taharaa-Pass und seine Orientierungstafel. Der an der Nordküste gelegene Pass bietet ein Landschaftspanorama der Ostküste bis nach Papeete, mit der Gebirgskulisse von Moorea als Hintergrund. Bei Sonnenuntergang ist dieser Ausblick besonders zu empfehlen.
Der Leuchtturm von Pointe Venus. Die Mangarevier erbauten ihn 1867 an dieser Stelle vor dem Hafen der Bucht von Matavai, weil die meisten Entdecker der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts diese bevorzugt ansteuerten, und weil sich dort der Landvorsprung namens "Venus" befand.Die Bezeichnung stammt von James Cook zur Erinnerung an seinen Auftrag 1769 zu beobachten, wie sich der Planet Venus vor die Sonne schob. Der Leuchtturm überragt auch einen sehr schönen großen Strand mit schwarzem Basaltsand.
Das Paul Gauguin Museum. Eine ausgezeichnete Retrospektive zu Ehren des berühmten Künstlers, seines Lebens und seines Werks...
Das Museum von Tahiti und ihren Inseln. "Te Fare Iamanaha". Es zeigt das Leben der Polynesier und ihren natürlichen Lebensraum vor der Ankunft der Missionare...
Das Perlenmuseum. Hier entdeckt man die Tahitiperle unter verschiedenen Gesichtspunkten: Kunst, Geschichte, Mythologie, Philosophie, Religion.
Das Rathaus von Papeete im Kolonialstil, dessen Architektur an die des Palastes der Königin Pomare IV erinnert, oder die Rathäuser von Pirae, Faa'a und Arue, die alle typische Beispiele der traditionellen polynesischen und kolonialen Architektur sind.
Der Botanische Garten Harrison W. Smith mit einer großen Vielfalt tropischer Pflanzenarten...
Der Garten von Mataoa mit einer der schönsten Sammlungen von Paradiesvögeln Tahitis sowie weitere exotische Pflanzengattungen. Weitere Informationen: www.tahiti-fleurs.com.
Der öffentliche Nationalpark Papehue Mahana Park mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten: Miete von Tretbooten, Kayaks...
Das Lagunarium, ein regelrechtes Unterwasserobservatorium, das dem natürlichen Lebensraum nachempfunden ist: tropische Fischarten, Haie, Muränen, Aale, Meeresschildkröten, Meeresanemonen...
Die Kathedrale Notre-Dame de Papeete, die 1875 eingeweiht und 1987 restauriert wurde, zeigt ein harmonisches Nebeneinander alter und moderner Glasfenster. Sehenswert sind auch der Mormonentempel von Papeete, die Kirche St Michel de Punaauia, die Kirche Saint-Michel von Papara, die Kirche Saint-Michel von Papeete oder der chinesische Tempel von Mamao mit seinem Pagodendach aus Keramikziegeln.
Der Yachthafen von Papeete, wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen und die vielen Segelboote...